Starkregenereignisse und  heftige Gewitter – das wissen wir aus eigener Erfahrung – können in kurzer Zeit viel Wasser bringen. 60 Liter, oder auch mal mehr, können das auch in unseren Breiten durchaus mal sein. Doch was Harvey in Cedar Bayou bei Houston Ende August herunterströmen ließ, ist jenseits unserer Vorstellungen: 1318 Liter pro Quadratmeter.

Sturm Harvey – eine Übersicht vom 30. August 2017

Naturkatastrophen – Und die Welt verschläft den Klimaschutz weiter

Zeitgleich ist Klimaschutz – wenn überhaupt – ein absolutes Randthema in den Diskussionen der Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl 2017.

Am 25.8. meldete der DLF, dass Horst Seehofer eine Koalition mit Parteien ausschließt, die den Verbrennungsmotor abschaffen wollen.

Wenige Minuten davor berichtete der gleiche Sender, dass die Menschen im Gebiet des Wirbelsturms Harvey, die sich geweigert hatten, dem Evakuierungsaufruf Folge zu leisten, aufgefordert wurden, ihren Namen und ihre Sozialversicherungsnummer mit wasserfestem Stift auf dem Unterarm zu notieren, um damit die spätere Identifizierung von Leichen zu erleichtern.

Und die Werbung in Radio Franken überraschte im Laufe des Tages mit einem Spot von Ford: „Ich habe heute schon was für den Klimaschutz getan – und 10.000 Euro gespart! – Ich habe mir einen neuen Ford gekauft.“

Wassermengen eines Wirbelsturms