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Nachhaltigkeit braucht Spiritualität

21. Januar 2027 @ 19:00 - 21:00

Ein Beitrag der Religionen zur sozial-ökologischen Transformation

Kooperationsveranstaltung mit der Katholischen Erwachsenenbildung BA-FO-ERH e.V.

Referent: Sebastian Zink, Umweltbeauftragter des Erzbistums Bamberg

Papst Franziskus betont in seiner Enzyklika Laudato si‘, dass die notwendige ökologische Umkehr nicht möglich sein wird „ohne eine Mystik, die uns beseelt, ohne innere Beweggründe, die das persönliche und gemeinschaftliche Handeln anspornen, motivieren, ermutigen und ihm Sinn verleihen“. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sondern tief verankert in den spirituellen Traditionen des Christentums, die alle auf ihre Weise den Zusammenklang von (politischem) Handeln und mystischem Erleben betonen.

Doch auch in anderen (Welt-)religionen findet sich eine Fundierung nachhaltigen Denkens in den je eigenen Traditionen. Nicht umsonst hat das Parlament der Weltreligionen 1993 in einer Erklärung zum Weltethos betont, dass religiös und spirituell orientierte Menschen eine besondere Verpflichtung für das Wohl der gesamten Menschheit und die Sorge um den Planeten Erde verspüren. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts müssen hier ergänzend auch Ansätze einer säkularen Spiritualität mitbedacht werden.

In der Veranstaltung soll es darum gehen, der grundsätzlichen Bedeutung der spirituellen Dimension für einen nachhaltigen Wandel nachzugehen. Dabei werden Ansätze aus unterschiedlichen religiösen Traditionen vorgestellt, miteinander verglichen und auf ihre Potentiale für eine übergreifende Spiritualität der Nachhaltigkeit überprüft.

 

Details

  • Datum: 21. Januar 2027
  • Zeit:
    19:00 - 21:00
  • Veranstaltungskategorie:

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