Anstatt immer weiter Geld in den Bau neuer Straßen zu stecken und auf diese Weise den Individualverkehr zu stärken (mehr Autos, mehr CO2, mehr Klimaschäden), ist es dringend geboten, den ÖPNV und den Schienenverkehr zu fördern. Hier können Sie die Petition zur Gräfenbergbahn unterstützen:

Die Gräfenbergbahn – Aus der Region nicht weg zu denken

Heute nutzen über 5.000 Fahrgäste jeden Werktag die Gräfenbergbahn. Auch am Wochenende wird die Gräfenbergbahn gut genutzt. Busse sind keine Alternative, denn deren Fahrzeit ist im Berufsverkehr regelmäßig doppelt so lang wie die der Bahn. Die Gräfenbergbahn ist aus der Region nicht wegzudenken.

Störungsanfälligkeit verhindert Ausnutzung des Potenzials

Bei der Sanierung der Gräfenbergbahn in den 1990er Jahren erfolgte keine komplette, grundlegende Unterbausanierung. Die Folge sind immer wieder massive Störungen und Unterbrechungen infolge von Gleislagefehlern, Dammschäden, etc. Die Stellwerkstechnik verfügt über keine ausreichenden Rückfallebenen und hat sich als sehr störanfällig erwiesen. Es wurde versäumt, einen sauberen Halbstundentakt auf der ganzen Strecke zu ermöglichen. Ohne diese Einschränkungen wäre das Potenzial der Gräfenbergbahn noch weit größer.

Mängel zügig beseitigen, Gräfenbergbahn ausbauen und mittelfristig elektrifizieren

Die Leidensfähigkeit der Fahrgäste wurde in den vergangenen Jahren durch ständige Störungen, Verspätungen und Zugausfälle auf eine harte Probe gestellt. Das Maß ist nun voll. Eine Petition an den Bayerischen Landtag fordert, die vorhandenen Mängel kurzfristig zu beseitigen und mittelfristig die Gräfenbergbahn weiter auszubauen und zu elektrifizieren. Der Bayerische Landtag wurde als Adressat gewählt, weil der Freistaat Bayern der Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr ist und auf den Ausbau der Infrastruktur Einfluss nehmen kann (Länderprogramm Schienenausbau, Bundesrat, etc.).

Petition zur Gräfenbergbahn