Aus der heutigen Pressemitteilung des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU):

 

Frieden, Wohlstand, Demokratie und die Entwicklung der Menschheit basieren auch auf Wissenschaft, Forschung, Technologie, Innovation und Bildung. Die wachsende Komplexität globaler Zusammenhänge verlangt für die Suche nach Problemlösungen eine unabhängige und auch international vernetzte Wissenschaft und Forschung. Forschungsfreiheit ist ein zentrales Element unserer Demokratien. Die großen globalen Herausforderungen wie die Umsetzung der Sustainable Development Goals und des Pariser Klimaschutzabkommens lassen sich nur durch soziale, technologische und institutionelle Innovationen lösen. Die Wissenschaft hat eine Bringschuld sich der Probleme unserer Zeit anzunehmen und sich mit gesellschaftlichen Akteuren auszutauschen.

Der WBGU ist alarmiert über die zunehmende Wissenschaftsfeindlichkeit und die politisch motivierte Infragestellung faktenbasierter Aussagen. Von der Leugnung des Klimawandels bis hin zu absurden Verschwörungstheorien, insbesondere durch autoritäre und populistische Bewegungen und Regierungen, werden wissenschaftlich belegte Tatsachen abgestritten oder erwiesene Unwahrheiten als „alternative Fakten“ dargestellt. Zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Fragen brauchen wir eine freie Wissenschaft, die den öffentlichen Debatten auch unbequeme Wahrheiten zumuten kann.

Der WBGU unterstützt daher den March for Science, der weltweit am 22. April 2017, dem Earth Day, begangen wird. Alle Bürgerinnen und Bürger, denen eine unabhängige Wissenschaft wichtig ist, sind eingeladen – nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Mehr unter: http://marchforscience.de/

Augen auf - Hirn an

 

Wissenschaft ist keine Meinung

 

There is no alternative to facts

 

Das Tolle an Fakten - man kann sie nachprüfen
22. April 2017 – Earth Day – March for Science