Nachdem im Kontext der Teilkonferenz „Netze und tagesaktuelle energiepolitische Themen“ am 29.6. in Bayreuth mit Vertretern aus Branche, Kommunen und Behörden die Forderungen des Aktionsbündnis Energiewende Nordbayern erneuert und geschärft wurden und diese an die an der Konferenz teilnehmenden Vertreter aus Bundes- und Landespolitik gegeben wurden, haben die Mitglieder des Aktionsbündnis inzwischen auch eine Stellungnahme zum Kabinettsbeschluss vom 29.7. an die nordbayerischen MdB der Regierungskoalition übermittelt mit der Bitte um Gesprächstermine.
Obwohl es zwischen den geleakten Entwürfen zu EEG2027 und Netzpaket leichte Verbesserungen gegeben hat, sind beide Gesetzesvorlagen weiterhin nicht dazu geeignet, den Ausbau der Netze und der Erneuerbaren Energien voranzubringen, die Klimagesetze einzuhalten oder die innere und äußere Sicherheit unseres Landes zu gewährleisten. Im Gegenteil: Die Abhängigkeit von potentiellen Aggressoren soll durch die vom BMWE geplanten neuen Gaskraftwerke noch weiter ausgebaut werden, wodurch Energiepreise steigen werden, sichere Energieversorgung gefährdet wird und die Treibhausgasemissionen weiter ansteigen werden.
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